Die Kunst Afrikas (German Edition)

By Maurice Delafosse

Die Kunst Afrikas lädt dazu ein, den dynamischen Ursprüngen der Vielzahl künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten auf den
Grund zu gehen, die von diesem exotisch mystischen Kontinent ausgehen.
Seit die afrikanische Kunst durch die koloniale Entdeckung am Ende des 19. Jahrhunderts bekannt wurde, diente sie
Künstlern, die sie über die Zeit immer wieder nachahmten, als unerschöpfl iche Inspirationsquelle.
Die Stärke der Kunst Subsahara-Afrikas liegt in ihrer visuellen Vielfalt, worin die Kreativität der Künstler offenbar wird, die
fortwährend neue stylistische Formen entwerfen. Von Mauretanien bis nach Südafrika und von der Elfenbeinküste bis nach
Somalia: Statuen, Masken, Schmuck, Töpferwaren und Bildwirkerei bilden eine Vielfalt an alltäglichen und rituellen Objekten
aus den jeweils sehr unterschiedlichen Kulturkreisen.

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Die Falascha, als Völker israelitischen Ursprungs, auch wenn sie in einer Mundart sprechen, die den Sprachen der vorhergehend genannten Stämme entspricht. Die an Abessinien angrenzenden Völker, genauer gesagt diejenigen im Norden (Bischarin bzw. Bedja), im Osten (Danakil bzw. Afar), im Weibliche Figur. Malawi. Holz und Glas, 27 x 7 x five cm. Museum für Völkerkunde, Wien. Geschnitzte weibliche Statue. Malawi. Holz, Höhe: forty eight cm. Sammlung der Familie Bareiss. a hundred and forty four Aus künstlerischer Sicht sind die Völker von Malawi nur für die Dekoration ihrer Nutzobjekte bekannt, wie z. B. Körbe, Kämme, Schüsseln, Schnupftabakdosen, Löffel, Äxte und Pfeile. Einige persönliche Objekte sind manchmal mit figurativen Elementen geschmückt, aber eine Skulptur ist eher selten. Ohne ethnografische Kontextinformationen musste guy bisher alle figurativen Skulpturen dieser sector als das Werk einzelner Künstler ansehen, die der Anfrage von Touristen nach afrikanischen Souveniren nachkamen. Nachdem jedoch kürzlich viele Figuren, wie die hier abgebildete, gefunden worden sind, sollte diese Annahme noch einmal überprüft werden. Die vier gezeigten Statuen weisen eine künstlerische Komplexität auf, die nicht einfach das Produkt spontaner Innovation sein kann, sondern eher auf eine lange culture hindeutet. In neueren Untersuchungen wird vermutet, dass diese Statuen eine pädagogische Funktion haben. Die Existenz zahlreicher geheimer Initiationsschulen in der Gesellschaft der Malawi-Völker bekräftigt diese Vermutung. Diese Statuen werden vielleicht als didaktisches Mittel genutzt, um wichtige kulturelle Informationen zu unterrichten. Die Mädchen des Yao-Stammes etwa folgen einer spezifischen Ausbildung, die mit dem „Ritual der Ersten Geburt“ endet. Zu diesem Zweck stellen viele Statuen die verschiedenen Phasen der weibliche Reife dar. Ähnlichkeiten in shape und Stil sind eher darauf zurückzuführen, dass die Statuen von ein und demselben Zeremonienmeister in Auftrag gegeben wurden und nicht, wie ursprünglich angenommen, aus der Hand eines Künstlers stammen. TS_Art of Africa_FRE_P-OK(P-6)_07. 10. eleven. qxp 10/11/2011 1:42 PM web page one hundred forty five Südosten (Somali) und im Süden (Galla bzw. Oromo), zeugten bei häufiger Dominanz des Negertyps von größter Vielfalt, und auch ihre Sprachen näherten sich zum Teil den negro-afrikanischen Mundarten an. In der Tat sind all diese Populationen vom Aussehen her mehr oder weniger negroid, und bei allen schlägt sich in unterschiedlichem Maße der Einfluss der schwarzen Rasse nieder, der insbesondere bei den am weitesten von der Amhara-Hochebene entfernten Stämmen ausschlaggebend conflict. Bei den Massai, die in südlicher Richtung auf die Galla und Somali folgten, ist er so intestine wie eindeutig. Des Weiteren haben verschiedene asiatische Invasionen zu einer verstärkten Vermischung beigetragen. Die Danakil und die Somali sind hauptsächlich muslimisch. Es handelte sich vor allem um Nomaden, die sich auf eine Vielzahl von Stämmen verteilen. Die Galla, Bauern und Priester zugleich, waren größtenteils Heiden, aber es gab auch einige Christen darunter.

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